Brüssel (AFP) Die EU will der Korruption bei der Ausbeutung von Rohstoffen durch europäische Firmen in Entwicklungsländern einen Riegel vorschieben. Unternehmen, die Öl und Gas fördern, Holz schlagen lassen oder Minen betreiben, müssen demnach künftig Zahlungen an die betroffenen Staaten offenlegen, wie der irische EU-Ratsvorsitz und Binnenmarktkommissar Michel Barnier am Dienstagabend in Brüssel mitteilten. Darauf hatten sich der Ratsvorsitz und das Europaparlament im Grundsatz geeinigt, die EU-Regierungen müssen noch zustimmen.