München (dpa) - Die Münchner Polizei hat eine Woche vor Beginn des Prozesses um die Neonazi-Terrorzelle NSU keine Erkenntnisse über eine Gefährdung durch Extremisten jeglicher Lager. Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte für Aktionen, sagte Polizeivizepräsident Robert Kopp.

Die Sicherheitsvorkehrungen zum Prozessbeginn am 17. April würden noch vorbereitet. Derzeit seien an dem Tag sieben Kundgebungen geplant. Für den Transport der Hauptangeklagten Beate Zschäpe und ihres mutmaßlichen Helfers Ralf Wohlleben vom Gefängnis Stadelheim zum Justizzentrum würden jedenfalls nicht längere Zeit Straßen gesperrt. «Wir werden das eher geräuschlos machen.»