Peking (AFP) Scharfe Proteste haben Pläne der chinesischen Behörden ausgelöst, den Großteil einer buddhistischen Tempelanlage zu zerstören, um andere historische Stätten entlang der Seidenstraße auf die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO zu bekommen. Rund zwei Drittel der Xingjiao-Tempelanlage aus dem siebten Jahrhundert in der Stadt Xian im Norden des Landes sollten bis Ende Mai für touristische Baumaßnahmen weichen, sagte ein Vertreter des Tempels am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Dazu zählten moderne wie alte Gebäude, darunter die Zellen der Mönche, ihre Kantine sowie Gebetsräume. Das Gesamtbild der Anlage werde damit unwiederbringlich zerstört.