Berlin (AFP) Wegen des deutlich höheren Finanzbedarfs Zyperns muss das Rettungspaket für die pleitebedrohte Insel nicht wieder aufgeschnürt werden. Die am Donnerstag von Nikosia genannten zusätzlichen 5,5 Milliarden Euro seien "zum großen Teil schon eingepreist", sagte ein Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Die Lücke werde weitgehend durch mehr Privatisierungen und stärkere Steuererhöhungen in Zypern geschlossen. Allerdings könnten am Ende auch die Kunden der Bank of Cyprus stärker zur Kasse gebeten werden.