Genf (AFP) Im jahrelangen Streit um verschwundenes Vermögen der DDR-Einheitspartei SED muss die österreichische Unicreditbank Austria für mehr als 200 Millionen Euro aufkommen. Das Schweizer Bundesgericht bestätigte am Donnerstag ein früheres Urteil vom Obergericht Zürich, das die Bank erstmalig im März 2010 zur Zahlung von 128 Millionen Euro plus Zinsen an die Bundesrepublik verurteilt hatte, wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA berichtete. Die Unicreditbank Austria, die Rechtsnachfolgerin der Austria Bank, hatte daraufhin Berufung eingelegt.