Luxemburg (dpa) - Lebensmittel müssen nicht gesundheitsgefährdend sein, damit die Behörden eines EU-Landes öffentlich vor ihnen warnen dürfen. Auch wenn etwas richtig eklig ist, dürfen die Verbraucher informiert werden. Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat entschieden, auch ein lediglich «ungeeignetes» Lebensmittel erfülle nicht die Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit. Das EU-Gericht nahm zu einem Streit um verdorbenes Wildfleisch vor dem Landgericht München I Stellung.

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