Straßburg (AFP) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Beschwerde eines Schweizers, der für die Legalisierung von Haschisch kämpft und während eines Hungerstreiks inhaftiert blieb, als unzulässig abgewiesen. Mit dem 120 Tage andauernden Hungerstreik habe der 59-Jährige seinem Leben kein Ende setzen, sondern vielmehr Druck auf die Behörden ausüben wollen, begründeten die Straßburger Richter am Donnerstag ihre Entscheidung. Seine Zwangsernährung in Haft sei "medizinisch notwendig" gewesen und zudem ausreichend überwacht worden.