Blantyre (AFP) Ungeachtet ihres Engagements in Malawi ist Madonna im Heimatland ihrer Adoptivkinder nicht mehr hochwillkommen. Erstmals entzog die Regierung von Präsidentin Joyce Banda der 54-jährigen US-Popdiva den VIP-Status. Nur weil Madonna zwei Kinder aus Malawi adoptiert habe und dort in Schulen investiere, erwarte sie "ewige Dankbarkeit", kritisierte Bandas Regierung am Mittwoch. Vertraute der Sängerin vermuten hinter den Angriffen Rache von Bandas Schwester Anjimile Oponyo: Die heutige Staatssekretärin im Bildungsministerium war vor zwei Jahren von Madonna als Leiterin eines Schulprojekts gefeuert worden.