Mexiko-Stadt (AFP) Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat die sofortige Freilassung von 15 Ureinwohnern angeordnet, die wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem 1997 verübten Massaker zu jeweils 36 Jahren Haft verurteilt worden waren. Bei den Schuldsprüchen seien "unzulässige" Beweismittel herangezogen worden, urteilte der Oberste Gerichtshof. Bei der Bluttat aus dem Jahr 1997 waren im südlichen Bundesstaat Chiapas ingesamt 45 Angehörige der Volksgruppe der Tzotzilen ermordet worden, darunter viele Frauen und Kinder.