Washington (AFP) Obwohl das Schmerzempfinden als subjektiv gilt, können die im Gehirn eintreffenden Schmerzsignale objektiv nachgewiesen und verglichen werden. Zu diesem Schluss kommt eine US-Studie, die in der jüngsten Ausgabe des "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wird. Demnach können die Schmerzsignale im Gehirn lokalisiert und sichtbar gemacht werden. Die Wissenschaftler um Tor Wager von der Universität von Colorado kamen nach eigenen Angaben auf eine Vorhersage-Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent.