Hamm (AFP) Halbseitige Lähmungen eines Säuglings durch einen vorgeburtlichen Hirnschaden müssen für den behandelnden Kinderarzt im ersten Lebensjahr des Kindes nicht erkennbar sein. Mit dieser Begründung wies das Oberlandesgericht (OLG) Hamm in einem am Freitag veröffentlichten Urteil eine Klage auf 100.000 Euro Schmerzensgeld sowie monatliche Rentenzahlungen gegen eine Kinderärztin ab. (Az. 3 U 162/12)