Dublin (AFP) Österreichs Finanzministerin Maria Fekter hat den von der EU geforderten Austausch von Steuerdaten als "Datenfriedhof" kritisiert. Ein besseres System sei es, Zinseinkünfte von EU-Ausländern mit einer Quellensteuer zu belegen, sagte Fekter am Samstag in Dublin vor einer Diskussion mit ihren EU-Kollegen über Steuerhinterziehung. "Es ist nämlich klüger, an der Quelle zu besteuern und nicht Datenfriedhöfe anzulegen, wo noch kein einziger Steuercent fließt."