Paris (dpa) - Ein Untersuchungshäftling hat sich in einem Gefängnis bei Lille in Nordfrankreich einen Fluchtweg freigesprengt. Nach einem Bericht der Regionalzeitung «La Voix du Nord» waren bei der Aktion mehrere Detonationen zu hören. Der als besonders gefährlich beschriebene Häftling hatte offenbar bei einem Besuch seiner Frau den Sprengstoff zugesteckt bekommen. Anschließend nahm er laut Staatsanwaltschaft vier Gefängniswächter als Geiseln und sprengte mehrere Türen auf. Anschließend floh er in einem Auto.