Kabul (dpa) - Afghanistans Präsident Hamid Karsai hat den Isaf-Luftangriff vor mehr einer Woche als Menschenrechtsverletzung bezeichnet. Man akzeptiere keinerlei Luftschläge in Wohngebieten, wird Karsai in einem Statement zitiert. Bei dem Bombardement in der Provinz Kunar seien zwölf Kinder, vier Frauen und ein Mann gestorben, berichtete eine afghanische Delegation, die den Vorfall untersuchte. Der Luftangriff erfolgte, nachdem Nato-Truppen und afghanische Soldaten in einem Dorf in der Provinz Kunar unter Beschuss geraten waren.