Rom (AFP) Auch in der fünften Runde der Präsidentschaftswahl in Italien hat die 1007-köpfige Wahlversammlung am Samstag keinen neuen Staatschef bestimmt. Insgesamt 462 Mitglieder des Gremiums aus Abgeordneten, Senatoren und Vertretern der Regionen blieben der Abstimmung am Vormittag fern oder gaben leere Stimmzettel ab. Der von der Protestbewegung Fünf Sterne des früheren Komikers Beppe Grillo ins Rennen geschickte Kandidat Stefano Rodotà, ein Verfassungsrechtler, erhielt letztlich nur 210 Stimmen.