New York (dpa) - Mit Jubel und Bravorufen ist die Staatskapelle Dresden zum Ende ihrer USA-Tournee in New York verabschiedet worden. In der ausverkauften Carnegie Hall spendeten die New Yorker den Sachsen fünf Minuten lang stehend Beifall und bejubelten Dirigent Christian Thielemann.

Die Musiker hatten Anton Bruckners 8. Sinfonie gespielt und das Konzert dem vor kurzem gestorbenen Weltklassedirigenten Sir Colin Davis gewidmet. Davis war seit 1990 der bislang einzige Ehrendirigent der Staatskapelle.

Unter den Gästen war auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der am Samstag seine USA-Reise beenden und noch nach Kanada weiterreisen wollte. "Wir können uns kein besseres Aushängeschild als dieses Orchester wünschen", sagte der CDU-Politiker. "Auf der ganzen Welt wird unser Land mit diesen Musikern in Verbindung gebracht und das ist die beste Werbung, die Sachsen haben kann."

Die Dresdner waren seit ihrem Debüt 1979 schon zum 13. Mal in den USA, zum ersten Mal aber mit ihrem neuen Chefdirigenten Christian Thielemann. Nach Konzerten in Chicago und Washington galten die Konzerte in der legendären Carnegie Hall in Manhattan als Höhepunkt. Gespielt wurden diesmal ausschließlich Werke von Johannes Brahms und Bruckner.