Berlin (AFP) Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe muss sich erneut mit dem vor dem Oberlandesgericht München bevorstehenden NSU-Prozess befassen. Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" reichte der Anwalt des NSU-Opfers Halit Yozgat in Karlsruhe einen Antrag auf einstweilige Anordnung ein, mit dem er eine Videoübertragung des Prozesses in einen zweiten Saal fordere. Anwalt Thomas Bliwier argumentiere, dass nur so dem enormen öffentlichen Interesse an dem Verfahren gerecht geworden werden könne.