Berlin (AFP) Familienministerin Kristina Schröder (CDU) wird einem Zeitungsbericht zufolge unabhängig vom Wahlausgang nicht mehr dem Kabinett der nächsten Bundesregierung angehören. Wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Informationen aus der hessischen CDU-Führung berichtete, wird sich Schröder nach der Wahl verstärkt um ihre Familie kümmern. Schröder ist die erste Ministerin, die im Amt Mutter wurde, ihre Tochter Lotte kam am 30. Juni 2011 zur Welt. Ein politischer Freund Schröders erklärte dem Blatt, der Spagat zwischen Ministerium und Muttersein sei "sehr hart", mit einem weiteren Kind würde es noch komplizierter. Schröder aber sei "Muttersein wichtiger als ihr Ministeramt." Ein Sprecher des Ministerium wollte zu den Angaben zunächst keine Stellung nehmen.