Washington (dpa) - Vor dem ersten Verhör des mutmaßlichen Boston-Attentäters streiten Juristen in den USA über seinen Rechtsstatus. Die Anwälte-Organisation "The American Civil Liberties Union" (ACLU) protestierte in einer Erklärung gegen die vorläufige Entscheidung des Justizministeriums. Danach wurde der 19-jährige Dschochar Zarnajew zunächst verhört, ohne ihm sein Recht zu schweigen und auf einen Anwalt zu verlesen und zu gewähren. Diese sogenannten "Miranda-Rechte" stehen jedem Angeklagten in den USA gesetzlich zu.
Inzwischen gibt es aber eine Ausnahmeregelung.