Berlin (dpa) - Auf den Deutschen Gamestagen stehen seit Dienstag in Berlin digitale Spiele aller Art im Mittelpunkt. Bis zum 27. April diskutieren dort Entwickler, Unternehmensgründer und interessierte Nutzer die Zukunft der Branche.

In diesem Jahr werde sich die Besucherzahl voraussichtlich mehr als verdoppeln, sagte Stephan Reichert, Geschäftsführer des Ausrichters Aruba Events. Die Veranstalter erwarten mehr als 2000 Besucher.

Die Games-Branche sei längst raus aus der Schmuddelecke, sagte Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin. Und die Hauptstadt habe sich inzwischen zu einem Zentrum für Startups entwickelt. "Auf die Branche geht ein großer Teil der Dynamik und der Aufbruchstimmung in Deutschland zurück", sagte Ernst Burgbach, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Deshalb sei es wichtig, dass die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen würden.

Die Branche erlebt derzeit große Umbrüche. Die klassischen Anbieter von Computer- und Videospielen sehen sich der schnell wachsenden Konkurrenz durch Anbieter von Browsergames oder Spielen auf Smartphones gegenüber. Das bringt eine Vielzahl neuer junger Unternehmen auf den Plan.

Deutsche Gamestage