Jerusalem (AFP) Bei der Aufklärung vor den Gefahren von Rassismus und Antisemitismus ist Deutschland nach Ansicht des Vize-Chefanklägers im Eichmann-Prozess, Gabriel Bach, heute ein Vorbild. Der Prozess in Jerusalem habe 1961 in der Bundesrepublik sowohl in der pädagogischen als auch in der juristischen Aufarbeitung der Naziverbrechen einen Wendepunkt markiert, sagte Bach der Nachrichtenagentur AFP. Auch international wirke der Prozess bis heute nach. Bach wurde am Montagabend in Jerusalem mit dem Internationalen "Mensch"-Preis für sein weltweites Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus geehrt.