Darmstadt (dpa) - Die Fluggesellschaften Air Berlin und Condor klagen gegen Flugverbote vom Mai 2011 wegen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch auf Island.

Das Verwaltungsgericht Darmstadt prüft seit Dienstag, ob die Verweigerung der Starterlaubniss auf den Flughäfen Berlin, Hamburg und Bremen in Ordnung war.

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt/Main hatte für etliche Stunden am 25. Mai 2011 das Fliegen nicht erlaubt. Nach Meinung der Fluggesellschaften lag aber dafür keine ausreichende Basis vor.

Geklagt wird gegen die Bundesrepublik, die von der Deutschen Flugsicherung vertreten wird. Um einen möglichen Schadenersatz soll es vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt nicht gehen. Dafür sind andere Gerichte zuständig.

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