Berlin (dpa) - Rot-Grün will strengere Vorgaben, die Linke sogar eine komplette Abschaffung des Privilegs: Die strafbefreiende Selbstanzeige von Steuerbetrügern erhitzt einmal mehr die Gemüter. Union und FDP halten die erst 2011 verschärften Regeln für sachgerecht. Gegen Steuersünder Uli Hoeneß lag ein Haftbefehl vor, im März wurde der Präsident des FC Bayern nach Medien-Informationen vorläufig festgenommen. Hoeneß räumt in der Steuercausa einen "schweren Fehler" ein und will "reinen Tisch" machen.