München (dpa) - Der Lastwagenbauer MAN hat in den ersten drei Monaten tiefrote Zahlen geschrieben. Die anhaltende Krise in vielen europäischen Ländern und eine 140-Millionen-Rückstellung für ein Kraftwerksprojekt verhagelten der Volkswagen-Tochter das erste Quartal.

Unter dem Strich steht ein Verlust von 337 Millionen Euro, nachdem vor einem Jahr noch ein Gewinn von 130 Millionen in den Büchern stand, wie der mittlerweile im MDax notierte Konzern am Freitag in München mitteilte. Der Umsatz knickte um 8 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro ein. Die Flaute auf den LKW-Märkten Europas belasten MAN seit längerem, an zwei Standorten gibt es Kurzarbeit.