Berlin (dpa) - Die Goldene Lola für den besten deutschen Spielfilm geht an Jan Ole Gersters Kinodebüt "Oh Boy". Das wurde am Freitagabend bei der Gala zum 63. Deutschen Filmpreis in Berlin bekanntgegeben.

Der melancholische Schwarz-Weiß-Film erzählt von einem Berliner Studienabbrecher, der sich durch die Großstadt treiben lässt.

Die Silberne Lola in der Kategorie "Bester Film" erhielt Margarethe von Trottas Kinobiografie "Hannah Arendt". Die Auszeichnung in Bronze in der Königskategorie bekam das Drama "Lore" von Cate Shortland.

Tom Tykwers Mammutprojekt "Cloud Atlas" ging in dieser Kategorie leer aus, konnte aber fünf Lolas in Sparten wie Kamera, Schnitt und Kostümbild holen.

Die Lola ist der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Die Auszeichnung in Gold ist mit 500 000 Euro verbunden. Im vergangenen Jahr war Andreas Dresens Krebsdrama "Halt auf freier Strecke" zum besten Spielfilm gekürt worden.

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