Berlin (dpa) - Barbara Sukowa ist für ihre Rolle in der Filmbiografie "Hannah Arendt" mit dem Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin geehrt worden.

Die 63-Jährige erhielt die Auszeichnung am Freitag bei der Preisgala im Berliner Friedrichstadt-Palast. Sukowa spielt in dem Film von Margarethe von Trotta die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt.

Zur besten Nebendarstellerin wurde Christine Schorn (69) für ihre Darstellung in der Tragikomödie "Das Leben ist nichts für Feiglinge" gekürt, der Preis für den besten Nebendarsteller ging an Michael Gwisdek (71) für seinen Auftritt in Jan Ole Gersters Debütfilm "Oh Boy".

Tom Tykwers Drama "Cloud Atlas" konnte schon zu Beginn drei Lolas einheimsen. Die mit den US-Regisseuren Lana und Andy Wachowski realisierte 100-Millionen-Dollar-Produktion wurde für das beste Szenenbild (Uli Hanisch, Hugh Bateup), die besten Kostüme (Kym Barrett, Pierre-Yves Gayraud) sowie für die Maske (Daniel Parker, Jeremy Woodhead) ausgezeichnet.

Der Preis für die beste Kinderproduktion (250 000 Euro) ging an den Spielfilm "Kaddisch für einen Freund" von Leo Khasin. Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt fast 3 Millionen Euro Preisgeldern die höchstdotierte Kulturauszeichnung Deutschlands.