London (AFP) Ein Londoner Gericht hat elf britische Muslime wegen der Planung mehrerer tödlicher Anschläge zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Die Gruppe habe "den Segen Al-Kaidas" gehabt, sagte Richter Richard Henriques bei der Urteilsverkündung am Freitag mit Blick auf das islamistische Terrornetzwerk. Die Männer hätten mehrere Rucksackbomben sowie vermutlich auch andere Sprengsätze an belebten Orten platzieren wollen, hieß es. Nur der Eingriff staatlicher Sicherheitsstellen habe letztlich einen Massenmord verhindert. Verhängt wurden Strafen zwischen 40 Monaten und lebenslänglich.