Bagdad (AFP) Nach mehr als 200 Toten binnen vier Tagen sehen die Vereinten Nationen den von blutigen Anschlägen erschütterten Irak an einem "Wendepunkt" angekommen. "Ich appelliere an das Gewissen der religiösen und politischen Führer, die Wut nicht über den Frieden triumphieren zu lassen und besonnen zu handeln", mahnte der UN-Gesandte Martin Kobler. Zuvor waren bei Anschlägen auf sunnitische Gläubige nach dem Freitagsgebet in Bagdad und Umgebung vier Menschen getötet und 50 weitere verletzt worden.