Rom (AFP) Die künftige italienische Regierung muss nach Ansicht des einstigen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi Europa bei der Sparpolitik stärker die Stirn bieten. Die Obergrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung für das Staatsdefizit und der Fiskalpakt seien zwar "richtig", sagte der 76-Jährige der Zeitung "Corriere della Sera" (Freitagausgabe). "Aber nicht, wenn man sich bereits in der Rezession befindet." Ihm scheine, dass sogar Brüssel beginne zu begreifen, "dass es zu viele Sparmaßnahmen gab".