Berlin (dpa) - Im Bürgerkriegsland Syrien kämpfen nach Einschätzung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich etwa drei Dutzend deutsche Dschihadisten an der Seite der Rebellen. Es gebe eine zunehmende Tendenz, sagte er im ARD-"Morgenmagazin". Gestern hatte die Bundesregierung erstmals bestätigt, dass extremistische Kämpfer aus Deutschland an der Revolte gegen das Regime von Präsident Baschar al-Assad beteiligt sind. Der CSU-Politiker sieht darin eine Gefahr für die Sicherheit in Deutschland. Sie würden unter anderem im Umgang mit Sprengstoff und Autobomben ausgebildet.