Moskau (dpa) - Syriens Regime hat der bewaffneten Opposition vorgeworfen, Chemiewaffen aus der Türkei einzusetzen. "Die Rakete ist von einem Ort abgeschossen worden, der unter Kontrolle der Rebellen ist und nahe der Türkei liegt", sagte Informationsministers Omran al-Subi der Agentur Interfax zufolge.

"Es ist anzunehmen, dass die Waffe aus der Türkei geliefert wurde." Zudem seien auf Aufnahmen der Rakete türkische Inschriften zu sehen, behauptete al-Subi.

Der Minister wies mit Nachdruck Vorwürfe zurück, das Regime habe Chemiewaffen eingesetzt. Die USA seien in dieser Frage "taub". Al-Subi schlug vor, dass russische Spezialisten den Chemiewaffeneinsatz untersuchen. Russland ist ein enger Partner des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.