Hamburg (dpa) - Der Windanlagen-Hersteller Repower will 750 von insgesamt 4200 Arbeitsplätzen weltweit streichen.

Wegen der Verunsicherung in den Märkten müssten im laufenden Geschäftsjahr, das gerade am 1. April begonnen hat, rund 100 Millionen Euro an Kosten gespart werden, teilte die indische Repower-Muttergesellschaft Suzlon am Freitag mit.

Der Umsatz werde im laufenden Jahr um rund 20 Prozent zurückgehen, ergänzte eine Unternehmenssprecherin in Hamburg. Dem müssten die Kosten folgen.

Nicht nur der schleppende Ausbau der Offshore-Windenergie in Deutschland, sondern auch veränderte Marktbedingungen in anderen Weltregionen hätten zu dieser Einschätzung geführt. Repower erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro.

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