London (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, mehr für die Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien zu tun.

1,3 Millionen Menschen hätten bisher Schutz in Nachbarländern wie dem Libanon, der Türkei, dem Irak und Jordanien gesucht, teilte Amnesty am Donnerstag in London mit. Viele müssten unter "extrem schwierigen Bedingungen" leben.

Die aufnehmenden Länder müssten mit Geld und Technik unterstützt werden, sagte Charlotte Phillips, Flüchtlingsexpertin bei Amnesty.
Es gebe verlässliche Berichte aus der Türkei, dass Flüchtlinge an der Grenze zurückgeschickt worden seien. Phillips rief die Länder auf, ihre Grenzen für Flüchtlinge offen zu halten. Rückkehrer seien Blutvergießen und Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt.

Bericht Amnesty