Santiago de Chile (dpa) - Die Staatsanwaltschaft in Chile ermittelt gegen mehrere Sektenmitglieder, die ein Baby in einem Ritualmord lebend verbrannt haben sollen. Die Mutter des Babys und sieben weitere Mitglieder werden verdächtigt, das Kind im November 2012 unter Drogeneinfluss in Quilpé, bei Vapparaíso, getötet zu haben, wie die Zeitung "El Mercurio" berichtete. Die Frau habe ihre Teilnahme an dem Ritualmord bereits zugegeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie und drei weitere Verdächtige wurden verhaftet, während vier flüchtig sind.