Reykjavik (AFP) Aus der Parlamentswahl in Island ist die Mitte-rechts-Opposition erwartungsgemäß als Sieger hervorgegangen. Nach einer Prognose vom Sonntag, die auf der teilweisen Auszählung der Stimmen aus den sechs Wahlbezirken des Landes beruhte, errang die konservative Unabhängigkeitspartei 20 Parlamentssitze und die zentristische Fortschrittspartei 18 Mandate. Die bisher regierenden Sozialdemokraten schrumpfen demnach um die Hälfte auf zehn Sitze, die mit ihnen koalierenden Linksgrünen erhalten neun Mandate.