Islamabad (dpa) - Nur Stunden nach tödlichen Attentaten in der Hafenstadt Karachi ist auch im Nordwesten Pakistans ein Wahlkampfbüro angegriffen worden. Bei der Explosion im Distrikt Kohat in der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa sind nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen getötet worden.

Weitere 18 Menschen wurden verletzt, als eine Bombe neben dem Büro eines Kandidaten für die Wahl am 11. Mai hochging. Erst in der Nacht zuvor waren bei drei Explosionen in Karachi vier Menschen getötet und 55 weitere verletzt worden. Die radikalislamischen Taliban hatten nicht nichtreligiösen Parteien im Vorfeld der Wahl mit Angriffen gedroht.