Islamabad (dpa) - Die blutige Serie von Bombenanschlägen vor der Wahl am 11. Mai in Pakistan setzt sich fort. Bei drei Explosionen in der Hafenstadt Karachi starben nach Polizeiangaben in der Nacht zum Sonntag vier Menschen, 55 weitere wurden verletzt.

Erneut wurde die weltliche Partei Muttahida Qaumi Movement (MQM) zum Ziel, die wegen der Anschläge bereits zahlreiche Wahlkampfbüros geschlossen hatte. Eine weitere Attacke galt einer Versammlung der Volkspartei PPP. Zunächst übernahm niemand die Verantwortung für die Taten, doch die radikalislamischen Taliban hatten weltlichen Parteien im Vorfeld der Wahl mit Attacken gedroht.