Dhaka (dpa) - Die Zahl der Toten beim Fabrikeinsturz in Bangladesch ist nach offiziellen Angaben auf 373 geklettert. Nachdem er tagelang untergetaucht war, wurde der Besitzer des Gebäudes von den Behörden gefasst. Er wurde beim Versuch verhaftet, das Land Richtung Indien zu verlassen. Der Hausbesitzer soll beim Bau des Gebäudes minderwertiges Material verwendet haben. Inzwischen sitzen auch drei Betreiber von Fabriken in Untersuchungshaft. Sie sollen laut Polizei die Angestellten trotz Rissen in den Wänden zur Arbeit in dem maroden Gebäude gezwungen haben.