Washington (AFP) Eine US-Regierungskommission hat die Lage der Religionsfreiheit in Deutschland und anderen westeuropäischen Staaten kritisiert. In den vergangenen Jahren habe es zunehmend Einschränkungen von religiösen Ausdrucksformen und Ritualen gegeben, heißt es in dem am Dienstag in Washington veröffentlichten Bericht. Als Negativbeispiel aus Deutschland führte die vom Weißen Haus und vom Kongress eingesetzte Kommission das Urteil des Landgerichts Köln vom Juni 2012 an, das die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen als strafbare Körperverletzung gewertet hatte.