Kiew (dpa) - Erfolg für die ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt ihre Verhaftung als rechtswidrig. Die ehemalige Regierungschefin sei willkürlich in Haft. Damit deuten die Straßburger Richter an, dass sie politische Motive für die Festnahme vermuten. Das Urteil bedeutet aber nicht, dass Timoschenko aus der Haft freikommt. Genau darauf hofft jedoch Timoschenkos Tochter. Der ukrainische Präsident habe nun alle Möglichkeiten, sie freizulassen, teilte die Tochter in Kiew mit.