München (SID) - Uli Hoeneß' Zockerkonto, das die Steueraffäre um Bayern Münchens Präsidenten ausgelöst hat, steht in keiner Verbindung zum deutschen Fußball-Rekordmeister. Das schloss der 61-Jährige in einem ausführlichen Interview mit dem Wochenblatt Die Zeit kategorisch aus. "Dieses Konto war ganz allein Uli Hoeneß", sagte er. Es gebe auch keine weiteren nicht erklärten Konten.

Der frühere adidas-Chef Robert-Louis Dreyfus habe nach dem Platzen der großen Internetblase die Millionen für die Börsenspekulationen bereitgestellt und angeboten, "lass es uns zusammen machen, er würde es finanzieren. So kamen die Millionen auf das Konto, es war immer klar, das war ein Konto zum Zocken, für nichts anderes", sagte Hoeneß.