Berlin (dpa) - In Deutschland können von heute an die Mieterhöhungen in gefragten Wohngegenden stärker als bisher begrenzt werden.

Eine Änderung des Mietgesetzes räumt den Bundesländern einen entsprechenden Spielraum ein. Demnach kann bei bestehenden Mietverhältnissen die Erhöhung auf maximal 15 Prozent innerhalb von drei Jahren begrenzt werden. Bisher liegt diese Erhöhungsgrenze bundesweit bei 20 Prozent. Die neue Deckelung gilt nur für bestehende Mietverhältnisse in gefragten Städten oder Stadtvierteln mit akutem Wohnungsmangel.

Zudem startet ein Hilfsfonds für die Opfer sexuellen Kindesmissbrauchs mit 50 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Er soll Menschen helfen, die als Kinder oder Jugendliche im familiären Bereich sexuell missbraucht wurden. Der Fonds finanziert psychotherapeutische Hilfe und individuelle Aufarbeitung, unterstützt bei Qualifikationsmaßnahmen oder in besonderen Härtefällen.

In Nordrhein-Westfalen gilt von heute an ein striktes Rauchverbot. In Restaurants, Kneipen, Festzelten, allen öffentlichen Einrichtungen, in geschlossenen Sportstadien, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Spielhallen und auf Spielplätzen darf nicht mehr gequalmt werden.

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