Dhaka (dpa) – Zweieinhalb Wochen nach dem Fabrikeinsturz in Bangladesch ist die Zahl der Opfer auf knapp 1100 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, wurden seit dem Unglück am 24. April 1084 Tote geborgen. Gestern konnte eine Textilarbeiterin lebend geborgen werden. Sie hatte unter den Trümmern Essen gefunden und so überlebt. Das Unglück hat den Druck auf die Textilindustrie in dem südasiatischen Land verstärkt, internationale Arbeits- und Sicherheitsnormen besser zu befolgen. In dem Niedriglohnland kommt es wegen Mangel an Kontrollen immer wieder zu schweren Unfällen.