Berlin (dpa) - Jahr für Jahr müssen Tausende befristet angestellte Lehrer im Sommer Arbeitslosengeld I oder - wegen nicht ausreichender Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung - kurzzeitig Hartz IV beantragen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Demnach meldeten sich laut Bundesagentur für Arbeit in den Sommerferienmonaten 2012 bundesweit 5400 Lehrer zusätzlich arbeitslos. Hauptursache seien befristet geschlossene Verträge mit nicht verbeamteten Lehrkräften, bei denen die Sommerferien ausgespart blieben.