Sofia (AFP) Nach der Parlamentswahl in Bulgarien zeichnet sich eine schwierige Regierungsbildung ab. Bei dem Urnengang am Sonntag wurde die konservative Partei des zurückgetretenen Regierungschefs Bojko Borissow laut Nachwahlbefragungen mit etwa 30 bis 32 Prozent stärkste Kraft, sie ist damit allerdings weit von einer eigenen Regierungsmehrheit entfernt. Überschattet wurde die Wahl von Betrugsvorwürfen und gewaltsamen Protesten.