Sofia (AFP) Bei der Parlamentswahl in Bulgarien ist der Urnengang nach Ansicht unabhängiger Beobachter regelkonform verlaufen, im Vorfeld gab es jedoch nach ihrer Einschätzung massive Probleme. Während des Wahlkampfes habe es "Unregelmäßigkeiten" gegeben, "die das Vertrauen in die staatlichen Institutionen unterminierten", erklärten die Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montag in Sofia. Zudem sei der Wahlprozess "durch gegenseitige Vorwürfe des Stimmenkaufs negativ beeinflusst worden".