Sofia (AFP) Nach der Parlamentswahl in Bulgarien steht das verarmte EU-Land vor einer schwierigen Regierungsbildung. Bei dem Urnengang wurde die konservative Partei des zurückgetretenen Regierungschefs Bojko Borissow zwar stärkste Kraft, sie verpasste aber deutlich eine Mehrheit im Parlament. Die EU-Kommission forderte am Montag Aufklärung über mögliche Manipulationsversuche; vor der Wahl waren 350.000 überzählige Stimmzettel entdeckt worden.