Istanbul (dpa) - Der verheerende Doppelanschlag in der türkischen Grenzstadt Reyhanli soll von türkischen Linksextremisten verübt worden sein. Das berichten türkische Medien. Die neun festgenommenen Beschuldigten seien Mitglieder der "Revolutionären Volksbefreiungspartei/-front" und einer Splittergruppe der "Türkischen Volksbefreiungspartei-Front". Die türkische Regierung wirft ihnen vor, die Tat gemeinsam mit dem syrischen Geheimdienst verübt zu haben. Bei der Explosion zweier Autobomben wurden mindestens 46 Menschen getötet und etwa 140 verletzt.