München (dpa) - Als Reaktion auf die Vorwürfe von Medien in der Vetternwirtschafts-Affäre geht CSU-Chef Horst Seehofer zum Gegenangriff über. Bayerns Ministerpräsident warf dem ZDF und anderen Medien schlampige Berichterstattung vor. Das sei wie auf der Treibjagd und die Bluthunde witterten eine Blutspur, sagte Seehofer. Anlass der Kritik war auch ein Bericht des ZDF über Seehofers Nominierung als CSU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Die Redaktion hatte gemeldet, FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß sei aus einem CSU-Werbefilm herausgeschnitten worden - laut CSU nicht wahr.