Böblingen (dpa) - Mit einem Appell der Arbeitgeber an die IG Metall, die wirtschaftliche Situation der Branche stärker zu berücksichtigen, hat die entscheidende vierte Runde der Metall-Tarifverhandlungen begonnen.

"Die Lage wird von Woche zu Woche schwieriger", sagte Südwestmetall-Chef Stefan Wolf am Montag in Böblingen. Die Forderung der IG Metall von 5,5 Prozent mehr Geld überfordere eine Vielzahl der Betriebe und könne sie in die Verlustzone bringen.

Baden-Württembergs Gewerkschaftschef Jörg Hofmann verwies auf ein Auftragsplus und einen "Rekordzuwachs" der Produktion in der Industrie.

Wolf signalisierte, dass der Durchbruch nicht im Südwesten sondern in Bayern anvisiert ist. Dort gehen die Tarifpartner an diesem Dienstag in München in die vierte Runde.

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